Neues Hallenbad mit sechs 25-Meter-Bahnen Bauvorhaben – Erst Neubau, dann Abriss – Baubeginn für viertes Quartal 2015 geplant – 6,7 Millionen Euro Kosten

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Die Grundlagenplanung für den Neubau des Hallenbads an der Lache liegt vor. Sie wurde am Dienstag im Magistrat beschlossen. Noch im Juli sollen die Stadtverordneten die Weichen stellen, um in die weiteren Planungsphasen einsteigen zu können.
RÜSSELSHEIM.

Zeitgleich zur Neugestaltung von Marktplatz, Friedensplatz und Frankfurter Straße (Bericht auf dieser Seite) soll auch der Neubau des Hallenbads an der Lache auf den Weg gebracht werden. Das Versprechen, bis zum Hessentag 2017 ein neues Bad zu haben, kann auf jeden Fall gehalten werden, unterstrich Oberbürgermeister Patrick Burghardt, als er am Dienstag zusammen mit dem Leiter der Stadtplanung Frank Kohmann die Planung und das Raumprogramm für das Sportbad ohne Spaßbadeigenschaften vorstellte: am 24. Juni die Beratung im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss, am 16. Juli der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.

Die ersten drei Quartale 2015 sind für die Planung und Ausschreibung vorgesehen, im vierten Quartal könnte der Bau beginnen. 18 Montage Bauzeit sind vorgesehen.

Der Entwurf sieht ein Schwimmerbecken mit sechs 25-Meter-Bahnen vor, dazu ein Nichtschwimmerbecken und ein Babybecken mit Liegeplateau. Der einfache flache Neubau entsteht auf der Liegewiese zum Bückweg hin, wo auch der Eingang liegt. Auf der rückwärtigen Seite gewährt eine Fensterfront den Blick ins Freibad. Der Entwurf sei mit allen Nutzern abgestimmt, eine Toilette beim Nichtschwimmerbecken sei auf Anregung der Schwimmlehrer eingeplant worden, damit kein Kind aus Versehen zum Schwimmerbecken läuft. „Es ist das drin, was wir brauchen, es ist kein Wunschkonzert“, stellte Burghardt klar.

Die Baukosten selbst liegen bei 6,7 Millionen Euro – 300 000 Euro unter den kalkulierten sieben Millionen, so die Rechnung, die Burghardt vorlegte. Die Sanierung des Freibads schlägt mit 2,8 Millionen Euro zu Buche, der Abriss des Freibads mit 1,2 Millionen, für die Gestaltung der Außenanlagen ist noch einmal eine halbe Million vorgesehen, die Baunebenkosten betragen 2,3 Millionen Euro, sodass unterm Strich 13,5 Millionen Euro stehen.

Das neue Bad wird nicht dahin gebaut, wo jetzt das alte steht; zuerst wird der Neubau errichtet, dann erst wird das alte Hallenbad abgerissen. Der Grund: Die Technik zum Betrieb des Freibads befindet sich in dem Gebäude, das Freibad soll mit und ohne Traglufthalle weiter betrieben werden, sodass die Rüsselsheimer nicht noch eine Zeit ohne Schwimmmöglichkeiten hinnehmen müssen.

Mit der Sanierung des Freibads, so der Zeitplan, wird nach der Badesaison 2017 begonnen, sodass sie im Frühjahr 2018 abgeschlossen ist. Der Abriss des alten Bads steht dann am Ende des Sommers 2018 an und soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. 2,85 Millionen Euro Kosten für den Betrieb des alten Hallenbads stehen dann 1,77 Millionen Kosten für den Betrieb des neuen gegenüber – ein Sparbeitrag zur Haushaltskonsolidierung, der die Vorraussetzung für die Genehmigung durch das das Regierungspräsidium war, erinnerte Burghardt.

Quelle: http://www.echo-online.de/region/ruesselsheim/Neues-Hallenbad-mit-sechs-25-Meter-Bahnen;art1232,6296548

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